Tierschutzverein Europa

Angsthunde

🐕❤️🐕❤️🐕Angsthunde und Bangbüxen🐕❤️🐕❤️🐕

Im Tierschutz gibt es viele ängstliche Hunde, die mit den Menschen nur Schlechtes verbinden. Sie haben gelernt, immer auf der Hut zu sein, um zu überleben. Andere reagiere auf alles panisch, denn sie haben in den wichtigsten Prägungsphasen gar nichts erlebt, weil sie in Verschlägen, Kellern, im Hof an der Kette oder im Tierheim aufgewachsen sind. Jedes Geräusch, jeder Geruch, jede Bewegung ist für sie fremd und unheimlich

Um einem ängstlichen oder gar einen richtigen Angsthund gerecht zu werden, braucht man viel Zeit, viel Geduld, eine gute Kenntnis der Hundesprache. Um einem solchen besonderen Hund gerecht zu wreden, braucht man auch ein Umfeld, das Verständnis dafür hat, dass ganz besondere Sicherheitsmaßnahmen notwendig sind. Denn es reicht eine winzige Nachlässigkeit, um den Hund in Gefahr zu bringen. Einen entlaufenen Angsthund zu sichern, kann viele Monate, gar Jahre dauern. Zeit, die man nicht hat, weil jeder Tag, der Tag sein kann, an dem das verängstigte Tier vor ein Auto läuft.

Wer beschließt, einen Hund in sein Leben aufzunehmen, der sich in seine eigene kleine Welt aus Angst zurückgezogen hat, hat sich für eine große Aufgabe entschieden. Man weiß nicht, was man gemeinsam erreichen wird, man weiß nicht, wie lange es dauert, nur eines ist sicher, es wird eine ganz besondere Verbindung sein. Wer den Weg mit seinem Hund geht, wird erleben, wie sich jeder kleine Fortschritt in einen unvergesslichen Glücksmoment verwandelt. Es ist eine unbeschreibliche Freude, wenn die Welt für den eigenen Hund Stückchen für Stückchen größer wird und er die einfachsten Dinge zum ersten Mal genießen kann.

Um einem ängstlichen oder Angsthund die ersten Schritte aus seinem Schneckenhaus leichter zu machen, kann man viel tun. Die größte Hilfe ist ein souveräner Hund im Haushalt, der in jeder Situation ausstrahlt: hier ist alles in Ordnung, es gibt keinen Grund zur Aufregung. Wichtig ist auch, genau zu beobachten, wann man dem Hund Zeit gibt, alle neuen Reize zu verarbeiten, und wann man ihn aus seiner Angstecke rausholen muss. Gute Erfahrung haben wir mit einer leichten Hausleine gemacht, um den Hund, der sich am liebsten verkriechen will, immer wieder zu motivieren, am Leben teilzunehmen und neue Erfahrungen zu machen. Am besten sucht man sich schon vor der Ankunft des Hundes eine gute Trainerin, die Erfahrung mit Angsthunden hat und vor Ort praktische Unterstützung leisten kann.

Alle Hunde, die ihr hier seht, sind unterschiedlich ängstlich. Manche brauchen vielleicht nur eine kleine Anlaufzeit, um den „Schalter umzulegen“, andere haben einen längeren Weg vor sich und werden vielleicht niemals ganz angstfrei sein. Wer sich vorstellen kann, eine unserer Angstnasen zurück ins Leben zu holen, kann sich gerne von der jeweiligen Vermittlerin beraten lassen.



Bianca Kaiser (Sprachen: Deutsch, Englisch)
Handy: 0172 6284569
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